Chronik:

Das Feuerlöschwesen in der Gemeinde Hänchen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts

Beitrag zur Dorfgeschichte Hänchen

Dr. Ulrich Noack 2003



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Vorbemerkung
Das hundertjährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen im Jahre 2001 war Anlass, sich mit der Geschichte zu befassen. Schriftliche Unterlagen - Protokolle und Aufzeichnungen über die Gründung und das Wirken der Wehr - liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor. Gemeindeakten sind vor dem Einmarsch der “Roten Armee” vom damaligen Bürgermeister Hermann Lehmann vernichtet worden. Der gegenwärtige Kenntnisstand beruht auf Erkenntnissen aus den “Kottbuser Kreisblättern” der Jahrgänge 1850 bis 1940, soweit sie örtliche Gegebenheiten betreffen. Weiterhin auf mündlichen Überlieferungen ehemaliger Feuerwehrkameraden und auf Fotos aus Privatbesitz. Kamerad Gerhard Buder hat diese Erkenntnisse schriftlich zusammengestellt Walter Jatzlauk hat ebenfalls zur Klärung einiger Details aus den 30iger Jahren des 20. Jahrhunderts beigetragen. Eindeutige namentliche Zuordnungen der Feuerwehrkameraden aus der Gründerzeit an Hand von Bildern gestaltet sich recht kompliziert bis fast unmöglich. So sollen die vorliegenden Ausführungen ein Anfang sein, die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen zu dokumentieren.

Gerhard Buder, Jürgen Mönch, Bodo Stellmacher, Dr. Ulrich Noack

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Das Feuerlöschwesen nach der Stein - Hardenberg`schen Reform
Die Separation in Preußen nach den Befreiungskriegen von der napoleonischen Zwangsherrschaft nach der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) brachte zahlreiche Veränderungen im ländlichen Raum, und vor allem in den Ritterschaftsdörfern mit Rittersitz, wie Hänchen eines von vie 5 “ 3. “ 3 “ Für jede folgende 2 “ Wasserwagen 1. Wasserwagen 3 rthl Jeder folgende 1 “ In der eigenen Gemeinde und Feldmark erfolgt keine Prämiierung. Träger der Feuerversicherung in Preußen war die am 25. Juli 1765 gegründete “Land-Feuer-Societät”, deren Aufgabe es war, versicherten Brandgeschädigten finanzielle Hilfe zu gewähren und das gemeindliche Feuerlöschwesen ebenfalls zu fördern. Hierzu hatten die Gemeinden einen halbjährlichen finanziellen Beitrag zu leisten, der aus der Schadenssumme der Region abgeleitet worden ist. So zahlte die Gemeinde Hänchen für das 2. Halbjahr 1849 = 40 rthl, 2 Silbergroschen und 4 ½ Pfennige. 1850 wurde der Jahresbeitrag auf 82 Reichsthaler, 53 Silbergroschen und 5 Pfennige festgesetzt, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen. Diese Beiträge waren unter den damaligen wirtschaftlichen Bedingungen echte Herausforderungen.



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Als Gerichtsschulze der Gemeinde Hänchen wird im April 1851 der Kossäth Hans Schatter vom Königlichen Landrat bestätigt. Gerichtsmänner sind die Kossäthen Johann Hohmann und Christian Mloschk, gen. Lieschke.Im gleichen Jahre werden Feuer-Polizei-Distrikte gebildet. Die Gemeinde gehört dem Distrikt XIV an , zu dem die Ortschaften Kl. Oßnig, Kl. Gaglow, Hänchen, Gr. Gaglow, Sachsendorf und Madlow gehören. Feuer-Polizei-Kommissarius ist Rittergutsbesitzer Wendler auf Hänchen, sein Stellvertreter Rittergutsbesitzer Leutnant Uttech auf Kl. Gaglow. Ihre Aufgabe war es , über die Einhaltung der Brandschutz-Anordnungen in den Ortschaften zu wachen und dem Landrat Bericht zu erstatten. Rittergutsbesitzer Wendler wird im Jahre 1851 auf der Grundlage der Kreis- , Bezirks- und Provinzialverordnung vom 11. März 1850 als Kreisdeputierter gewählt. Die ordentliche Wahl zum Kreisdeputierten erfolgte im April 1854. Neuer Dorfschulze wurde 1851 der bisherige Gerichtsmann Christian Mloschk, gen. Lieschke.

Neue Organisationsformen werden 1855 im kreislichen Löschwesen eingeführt. Es werden Spritzenverbände gebildet. Zum Spritzenverband XV gehören die Orte Hänchen = Spritzenstandort und Kl. Gaglow = Standort des Wasserwagens. Für die Brandbekämpfung am 2. Oktober 1854 in Kl. Oßnig erhält die Gemeinde Hänchen 3 rthl. Spritzenprämie. Nach der Ortsklassen-Steuerrolle wohnen in Hänchen: 1855 = 268 EW ,davon <16 Jahre = 93 ; > 16 Jahre = 175 1856 = 277 EW , “ “ =100 ; “ = 177

Landrat v. Schönfeldt gibt zur Kenntnis, dass der Feuer-Polizei-Kommissarius im XIV. Bezirk, Rittergutsbesitzer Wendler auf Hänchen im Oktober 1857 verstorben ist.Rittergutsbesitzer Leutnant Uttech zu Kl. Gaglow - bisheriger Stellvertreter - ist zum Kommissarius gewählt und bestätigt worden.

Eine kreisliche Anordnung vom 21.April 1858 fordert, dass nach der “Feuer- und Löschordnung für das platte Land” vom 11.Oktober 1847, in jedem bewohnten Hause folgende Löschgerätschaften bereitzuhalten sind: 1 Feuerhaken 12 - 16 Fuß Länge = 3,72 - 4,96 m 1 Feuerleiter von angemessener Länge 1 Löschwisch 1 Laterne Die Feuer-Polizei-Kommissare werden ersucht, die Durchführung der Anordnung zu kontrollieren und Mängel aufzuzeigen.

Am 9. Juni 1858 verstarb Landrat Ernst von Schönfeldt auf Werben im Alter von 54 Jahren an den Folgen eines Hirnschlages. Nachfolger wird der Rittergutsbesitzer von Werdeck auf Schorbus.

Kossäth Friedrich Petsch wird neuer Dorfschulze in Hänchen an Stelle des aus dem Amte geschiedenen Schulzen Gruß

In den folgenden Jahren nimmt die Brandhäufigkeit in den umliegenden Ortschaften zu.

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Im Ort Hänchen waren in den Jahren von 1862 bis 1870 keine Brände zu verzeichnen, was doch auf umfassende Vorsorge schließen lässt. Die Hänchener Feuerspritze nebst Mannschaften war bei folgenden Brandbekämpfungen dabei:

1862 - 13.5. - Brunschwig am Berge (Kottbus)

15./16.8. - Kl. Gaglow

27./28.8. - Leuthen

1863 13.7. - Ströbitz

1865 - 25./26.3. - Madlow

1867 - 11./12.2. - Gr. Gaglow

6.6. - “

10.7. - Leuthen

17.7. - Papitz

30.7. - Madlow

14./15.10. - Glinzig

1868 - 5.2. - Glinzig

23.5. - Kl. Gaglow

1869 - 28.7. - Sachsendorf

20.7. - Kolkwitz

1870 - 10.3. - Gallinchen

1871 - 17.5. - Kolkwitz

Landrat von Werdeck erlässt am 13.7.1865 eine Verordnung, wonach in allen Dörfern und auf den Gütern entsprechende Feuerhaken umgehend anzuschaffen sind. Die Gemeinde Hänchen wird außerdem aufgefordert binnen sechs Wochen einen Wasserwagen für die örtliche Feuerbekämpfung zu beschaffen.

Am 16. März 1865 wird im “Kottbuser Kreisblatt” bekannt gegeben, dass auf Anordnung des Regierungspräsidenten in Frankfurt/O das in der Feldmark des Rittergutes Hänchen gelegene Schäferei-Vorwerk nunmehr den Namen “Annahof” führen darf. Neuer Gemeindeschulze wird der Kossäth Hans Sellesk und Gerichtsmann der Ganzkossäth Hans Zerna.

Im Zuge der noch laufenden Aufteilung des Rittergutes Hänchen in die Teilgüter Hauptgut, Weinberg und Annahof, taucht ein neuer Besitzername auf, nämlich Leutnant Franz Molle. Vermutlich ist es der Sohn des Oberförsters Molle aus Kathlow, der im Dienste der “von Schöning`schen Stiftungen” steht; denn ein Gymnasiast Molle wird im Kreisblatt des Jahres 1855 als Inhaber eines Jagdscheines aufgeführt. Im Jahre 1866 wird er als Rittergutsbesitzer von Hänchen erstmalig erwähnt. Der Vogt HansZerna wird 1867 zum Polizeidiener des Guts- und Gemeindebezirks bestellt und auch bestätigt. Im Kriege 1870/71 wird der Premierleutnant Franz Molle zum Wehrdienst eingezogen und kehrt erst im Frühjahr 1871 nach Hänchen zurück. Während seiner Abwesenheit hat der Gutsbesitzer Rudolph Wucherer - Annahof die Funktion eines stellvertretenden Polizeiverwalters innerhalb des Rittergutes Hänchen ausgeübt. Neuer Gemeindeschulze ist ab Januar 1871 der Kossäth August Lehmann, gen. Gieseler.

Neuer Landrat des Kreises Kottbus wird der Gutsbesitzer von Frauendorf von Funcke im Oktober 1872. Nun beginnt auch der kommunalpolitische Aufstieg des Rittergutsbesitzers Molle auf Hänchen in den kreislichen Gremien, wie Kreistag und Kreisausschuß. Damit hat er Einfluss auf Entscheidungen, die auch dem gesamten Dorfe Hänchen zu Gute kommen. Im November 1873 wird der Rittergutsbesitzer Premierleutnant Franz Molle auf Hänchen in den Kreistag des Kreises Kottbus gewählt. Als Gutsvorsteher des Gutsbezirkes Hänchen wird er im Februar 1874 bestellt und vereidigt. Der Kreistag wählt ihn im März 1874 in die Kreiskommission der Landes-Feuer-Societät.Diese Einrichtung reguliert nicht nur die Brandschäden finanziell, sondern hilft auch das örtliche Feuerlöschwesen in Preußen aufzubauen, indem Beihilfen zur Anschaffung von Feuerspritzen gewährt werden.

In Preußen werden im Jahre 1879 Amtsbezirke im ländlichen Bereich gebildet. Der Amtsbezirk XXXIII Hänchen umfasst die Gemeinden: Hänchen, Gr. Gaglow, Kl. Gaglow, Madlow, Gallinchen mit Kottbus Flecken (Kutzeburg), sowie die selbständigen Gutsbezirke : Hänchen, Gr. Gaglow, Kl. Gaglow und Gallinchen. Als Amtsvorsteher wurde Gutsbesitzer Molle bestätigt. 1880 wird der Gemeindevorsteher Lehmann zu Hänchen zum Amtsvorsteher-Stellvertreter für den Amtsbezirk Hänchen ernannt. Damit war auch die Aufsicht über das Löschwesen des Amtsbezirkes in Hänchen konzentriert. Hauptmann Molle, Rittergutsbesitzer auf Hänchen wird 1886 für weitere 6 Jahre als Amtsvorsteher vereidigt. Zum neuen Gemeindevorsteher wurde der Kossäth Wilhelm Homann gewählt.

Landrat von Funcke bringt im Kreisblatt die “Forst- und Waldbrand-Polizeiverordnung vom 2.5.1859” den Gemeinden erneut zur Kenntnis. Darin wird bestimmt, dass das Einsatzgebiet zur Hilfeleistung 1 ½ Meilen im Umkreis des Ortes umfasst, und Personen zwischen 18 und 50 Jahren zur Hilfeleistung verpflichtet sind. In der überarbeiteten Verordnung vom 5.1.1886 wird der Umkreis zur Hilfeleistung bei Waldbränden auf 12 km erweitert

Die Stadt Kottbus scheidet im Jahre 1887 aus dem Verbande des Landkreises Kottbus aus, und wird eine kreisfreie Stadt. Aus diesem Grunde wurde eine Neuwahl des Kreistages notwendig. Rittergutsbesitzer Hauptmann Franz Molle auf Hänchen wird wiederum in den Kreistag des Landkreises Kottbus gewählt. Eine Ausstellung des Brandenburger Provinzial-Feuerwehr-Verbandes vom 8. - 11.6.1888 in Kottbus stellt neueste Feuerlöschgerätschaften vor. Gutsbezirke und Gemeinden werden wohl in den seltensten Fällen die finanziellen Grundlagen zur Anschaffung der gezeigten Geräte gehabt haben. Jedoch der Anreiz zur Anschaffung derselben wurde geweckt. Hauptmann d.L. aD(d.L. = der Landwehr) Molle - Hänchen wird 1891 erneut zum Amtsvorsteher des Amtsbezirkes Hänchen berufen und ist somit die Aufsichtsbehörde über das örtliche Feuerlöschwesen, das weiterhin zu den Hoheitsaufgaben der Gemeinden gehört. Aus diesem Grunde hat es in Hänchen nie eine Gutsfeuerwehr gegeben.

Am 1. Oktober 1890 wird die “Brandenburgische Feuerwehr-Unfallkasse” gegründet. Im Kreisblatt vom 5.März 1891 regt der Königliche Landrat von Funcke die Gemeinden und Gutsbezirke zum Beitritt in diese Unfallkasse an. Das war eine sehr sinnvolle Massnahme , um Bürger , die beim Einsatz für das Gemeinwohl zu Schaden gekommen sind, auch finanziell unterstützen zu können. Die neue Landgemeindeordnung in Preußen wird ab dem 1. April 1892 rechtskräftig.

Rittergutsbesitzer Hauptmann a.D. Molle auf Hänchen wird im Februar 1893 in den Kreisausschuss gewählt und ist nunmehr Mitglied des wichtigsten Entscheidungs - Gremiums zwischen den Kreistagen und der Ort der Weichenstellungen für die künftige Entwicklung des Landkreises. Hier werden alle Beschlüsse des Kreistages vorbereitet. Am 23. Oktober 1893 wählt ihn der Kreistag zum Provinzial-Landtagsabgeordneten. Damit ist auch eine Verbindung zur brandenburgischen Landespolitik geschaffen worden, was für den Kreis und die Gemeinde nicht ganz abträglich war. Nur wer auf mehreren Ebenen Kenntnisse von Entwicklungstendenzen erwirbt, kann in seinem unmittelbaren regionalen Bereich die richtigen Beschlüsse fassen und verwirklichen.

Am 24. März 1896 wird den Gemeinden und Gutsbezirken im Landkreise Kottbus durch den Kreis-Feuer-Societäts-Direktor Freiherr von Wackerbarth - seines Zeichens auch Landrat des Kreises Kottbus mitgeteilt, dass bei Anschaffung einer Feuerspritze die Land-Feuer-Societät Neumark mindestens einen Zuschuß von 30 % zahlt, wenn Gutsbezirk oder Gemeinde mit mindestens 90.000,- Mark versichert sind . Einige weitere Formalitäten sind zusätzlich noch einzuhalten.



Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis Ende der “Weimarer Republik”
Dieser Zeitabschnitt war gekennzeichnet durch eine zunehmende Industriealisierung in allen Bereichen der Volkswirtschaft. In den Dörfern erlebte man eine Euphorie der Vereinsbildung, so auch in der Gemeinde Hänchen. Das genaue Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen im Jahre 1901 ist nicht bekannt. Nach Gerhard Buder waren folgende Bürger an der Gründung der Wehr beteiligt: Gemeindevorsteher Wilhelm Homann, Lehrer Weidler, Major a.D. Franz Molle, Postmeister Kattusch, Gastwirt Paulieck (ein August Paulick verstarb am 30.5.1907), Landwirt Gruß , Hermann Burchardt (verstorben 8.4.1943) , Adolf Burchardt, Hermann Sellesk, Wilhelm Choschzick.

Von 1886 bis zum Jahre 1904 leiteten die Geschicke der Gemeinde Hänchen: Der Kossäth Wilhelm Homann als Gemeindevorsteher und die Kossäthen Gottlob Jatzlauk und August Gruß als Gerichtsmänner. In diesen Zeitraum fällt auch die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen und der Kauf der neuen Feuerspritze. Dies war bestimmt das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen dem Gutsbezirk Hänchen und der Landgemeinde Hänchen. Eine Wassertonne ( ca. 500 Liter Inhalt) fahrbar und mit Protze für Pferdebespannung war bereits vorhanden. Nun kamen eine Handdruckspritze und eine fahrbare Schlauchhaspel ,beides für Pferdezug, hinzu. Diese Geräte sind heute noch im einsatzfähigen Zustand und im Besitz der FFW Hänchen. Sie werden von der Gruppe “Feuerwehrhistorik” unter Bodo Stellmacher zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit präsentiert.

Zur Handdruckspritze führt Gerhard Buder unter anderem aus:

Jede Handdruckspritze erforderte zu ihrer Bedienung:

1 Spritzenführer

1 Spritzenmeister

2 Druckmannschaften mit je 8 Feuerwehrmännern.

Bei der Bedienung mußten sich die Druckmannschaften alle 10 bis 15 Minuten ablösen. Die Bespannung für die Spritze hatten die Pferdebesitzer zu stellen.

Am 16. Dezember 1905 verstirbt der Königliche Major a. D. ,der Rittergutsbesitzer Franz Molle auf Hänchen. Er wird für seine Gemeinde Hänchen vieles zum Guten bewegt und das Gemeinwohl befördert haben. Noch heute wird sein Name bei den älteren Bürgern mit Achtung genannt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich das Feuerlöschwesen in einem rasanten Tempo und erfährt auch eine besondere Förderung durch die Land-Feuer-Societät. Auch nicht immer zu deren eigenen Nachteil. So meldet das Kreisblatt vom Februar 1906, dass von besagter Feuer-Societät eine Spritzen- und Wasserwagenprämie von bis zu 20 Mark für die ersten drei am Brandort eingetroffenen Löscheinheiten ausgesetzt wird, wenn der Einsatz für die Societät von besonderem Nutzen gewesen ist. Für die Ermittlung der Brandstifter der Koselmühle in den Nächten vom 4. /5.und 8./9. November 1906 und der Windmühle Wintdorf (Leuthen) am 6. November 1906 setzt der Generaldirektor der Land-Feuer-Societät eine Belohnung von 1000,- Mark aus.

Am 4. Februar 1908 erlässt der Königliche Landrat Freiherr von Wackerbarth die Feuerpolizei- und Löschordnung des Landkreises Kottbus. Damit wird das örtliche Feuerlöschwesen auf eine einheitliche Grundlage gestellt (Beilage zum Kreisblatt Nr. 15 /1908. Gleichzeitig wird verfügt, dass Namenslisten für Pflichtfeuerwehren in den Gemeinden gemäß § 5 dieser Ordnung bis zum 15. Mai d. J. aufzustellen sind.

Gemäss Erlass des Ministers des Innern vom September 1909 sollen in den preußischen Feuerwehren einheitliche Kupplungsstücke System “STORZ” mit 45 mm lichter Durchflussweite eingeführt werden, was den Einsatz verschiedener Wehren bei der Brandbekämpfung wesentlich erleichtert und befördert. Feuermeldestellen werden im Landkreis Kottbus 1911 eingerichtet, und zwar in den Orten: Peitz, Briesen, Burg, Jänschwalde, Klinge, Kolkwitz, Komptendorf, Krieschow, Leuthen, Madlow, Neuhausen, Gr. Oßnig, Sielow und Werben.

Im Juni 1912 weist der Kreis-Feuer-Societäts-Direktor auf die Verbesserung der Löschwasserversorgung durch den Bau von Feuerlöschbrunnen hin. Feuer-Societät und Landkreis gewähren finanzielle Beihilfen. Der erste Feuerlöschbrunnen im Landkreise Kottbus wird am 20.April 1913 in Ströbitz abgenommen und in den Dienst gestellt.

Die Geschicke der Landgemeinde Hänchen leiten von 1904 bis 1910 derKossäth Wilhelm Homann als Gemeindevorsteher, Kossäth Friedrich Mloschk als GerichtsmannKossäth August Köppa als Gerichtsmann. Ab Juni 1910 bis 1919 ist Wilhelm Homann als Gemeindevorsteher gewählt worden, und Friedrich Mloschk ist Gerichtsmann. Im Oktober 1919 werden August Köppa und Friedrich Mloschk in das Amt der Gerichtsmänner wieder berufen.

In Hänchen besteht weiterhin der Gutsbezirk als kommunalrechtliche Verwaltungseinheit. Nach dem Tode von Major a. D. Molle im Jahre 1905, verwaltet der bisherige Gutsvorsteher-Stellvertreter Kossät Hermann Lehmann den Gutsbezirk. Ab 1907 wird er zum Gutsvorsteher berufen. Dieses Amt bekleidet er bis zum Jahre 1914. Dann wird der Gutsbesitzer Albert Siebert zum Gutsvorsteher des Gutsbezirkes Hänchen berufen und der Gemeindevorsteher Wilhelm Homann sein Stellvertreter. Ab 1915 bis 1916 ist Hermann Lehmann wieder Stellvertreter des Gutsvorstehers, um dann ab 1917 bis Juli 1920 (Auflösung des Gutsbezirkes) das Amt des Gutsvorstehers auszuüben.

Der I. Weltkrieg hat die FFW Hänchen durch die Einberufung aller wehrfähigen Kameraden zum Kriegsdienst personell sehr geschwächt. Die Einsatzfähigkeit der Wehr konnte vornehmlich nur über die älteren Ortsbewohner und Jugendliche gewährleistet werden. Nach dem Kriegsende erlebte die FFW Hänchen einen neuen Aufschwung. Die männlichen Jahrgänge zwischen 1900 und 1910 und davor traten als Mannschafts- nachwuchs in die Wehr ein. Gerhard Buder nennt unter anderen: Alfred Paulick, Otto Lieschka, Oskar Zerna, Kurt Heidler, Franz Selleske, Arthur Günther, Richard Gruß, Willi Noack, Hans Burchardt, Herbert Paulick, Richard Mloschk, Alfred Mloschk, Wilhelm Reichmuth, Gustav Ziege, Kurt Meritz, Paul Fiedler, Wilhelm Gottschar.

In diesen Zeitraum fällt auch die Ausrüstung der FFW Hänchen mit einer Motorspritze und im Jahre 1924 mit einem Mannschaftsfahrzeug vom Typ “Protus”. Nach Angaben von G. Buder und W. Jatzlauk wurde letzteres 1938/39, wahrscheinlich während einer Übung an einen Baum gesetzt und danach verschrottet. Unfallort: Zweite Eiche rechts von der Einfahrt in den damaligen Park von Drahten (heute Pflegeheim).

Großen Einfluss auf die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen in personeller wie materieller Hinsicht hatte die Tatsache, dass der Hänchener Gemeindevorsteher im Zeitraum von 1920 bis 1932 auch wichtige Ämter im Landkreise bekleidete und damit entsprechende Weichen stellen konnte. Am 26.Februar 1921 wird der Kossät und Gemeindevorsteher Hermann Lehmann über den Wahlvorschlag “Bürgerliche Vereinigung” in den Kreistag des Landkreises Cottbus gewählt. Über den gleichen Wahlvorschlag gelangt er bei den Wahlen 1925 und 1929 abermals in den Kreistag. Im August 1930 wird der Gemeindevorsteher Hermann Lehmann Mitglied des Kreisausschusses und damit Mitglied des unmittelbaren Machtzentrums des Land- Kreises Cottbus. Er folgt sinngemäß dem seeligen Major Molle in den kreislichen Ämtern nach. Dafür legt er sein Kreistagsmandat nieder. Bedeutungsvoll für die Gemeinde Hänchen und ihre FFW ist die Wahl des Gemeindevorstehers Hermann Lehmann zu Hänchen zum Kreisdirektor - Stellvertreter der Feuersozität der Provinz Brandenburg im Juli 1927.

Die Gemeindewahlen in Hänchen ergaben folgende Resultate:

1924 Gemeindevorsteher Kossät Hermann Lehmann

Gerichtsmann Kossät Friedrich Mloschk

Gerichtsmann Kossät August Köppa

Gerichtsmann Stellv. Kossät Hermann Burchardt

1930 Gemeindevorsteher Kossät Hermann Lehmann

Gerichtsmann Kossät Friedrich Mloschk

Gerichtsmann Schank- und Landwirt Richard Paulick

Gerichtsmann Stellv. Kossät Hermann Burchard

Im Kreise Cottbus hat sich nach der Novemberrevolution 1918 die politische Landschaft entsprechend verändert. Landrat Freiherr von Wackerbarth auf Briesen gibt sein Amt aus patriotischen Gründen am 30. Juni 1919 auf (siehe Anhang). Zum neuen Landrat des Kreises Cottbus wird Dr. Eichler berufen. Auf die weitere Entwicklung des kreislichen Feuerlöschwesens hat dieser Wechsel keinen negativen Einfluss. 1922 wird bereits eine “Überlandautomobilspritze” in ausgewählten Gemeinden des Landkreises vorgeführt. Der Landkreis Cottbus verfügt ab Februar 1926 eine “Überland-Automobil-Feuerspritze, die im Bedarfsfalle telefonisch von den Gemeinden angefordert werden kann. Die Gemeindevorsteher haben die betreffende Telefon-Nr. in ihrem Amtszimmer gut sichtbar auszuhängen. Weitere diesbezügliche Bekanntmachungen folgen in den Jahren 1928 und 1930. Beihilfen zur Beschaffung von Feuerwehrtechnik werden durch den Kreis-Feuersozietäts-Direktor von Wackerbarth im April 1924 erneut in Erinnerung gebracht. Hänchen erhielt in denselben Jahre seine erste Motorspritze. Das war wohl kein Zufall! Am 1. September 1931 erlässt Landrat Dr. Eichler eine “Polizeiverordnung betreffend das Feuerlöschwesen im Landkreise Cottbus”, die im Kreisblatt Nr. 71 vom 18. September 1931 veröffentlicht wird. Damit wird die alte Feuerlöschverordnung aus dem Jahre 1908 aufgehoben

Die FFW Hänchen in der Zeit von 1933 bis 1945
Im Jahre 1933 übernimmt die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) die politische Macht in Deutschland. Das ist verbunden mit Veränderungen der Machtstrukturen bis in die Kreisebene, weniger in den Gemeinden. Der Kreisdeputierte Schroeter ,gleichzeitig Stellvertreter des amtierenden Landrats, wird im Juli 1933 kommissarischer Kreisdirektor der Feuersozietät für den Landkreis Cottbus. Landrat Dr. Eichler wird am 22. Juni 1933 von seiner Funktion abberufen , und der Kreisdeputierte Oberinspektor Schroeter vorerst mit seiner Vertretung beauftragt, um dann ab Juli 1933 die Funktion des Landrates des Landkreises Cottbus bis zum Kriegsende 1945 auszuüben

In der Landgemeinde Hänchen bleibt Gemeindevorsteher Hermann Lehmann weiter im Amt. Im März 1933 werden die Kossäten August Gruß und Willy Schulze zu kommissarischen Schöffen berufen. Bei der Kreistagswahl im März 1933 verfehlt Hermann Lehmann nur ganz knapp den Einzug in den Kreistag. Die Gemeindewahlen im September 1933 ergeben für die Gemeinde folgendes Resultat:

Gemeindevorsteher: Hermann Lehmann

Schöffen: August Gruß und Willy Schulze

“ Stellv. Hermann Burchardt

Der bisherige Amtsbezirk und Standesamtsbezirk wird in Amtsbezirk Madlow im Jahre 1934 umbenannt. Neuer Amtsvorsteher wird der Gärtnermeister Bruno Thorausch aus Madlow und sein Stellvertreter der Fahrradhändler Alfred Nowka aus Gallinchen. Im Jahre 1936 regieren die Gemeinde Hänchen der Bürgermeister Hermann Lehmann und der 1. Beigeordnete Friedrich Kattusch.

Die neuen Machthaber in Deutschland sind auch bestrebt, die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren in die staatlichen Strukturen einzubinden. Sie werden daher in die Feuerlöschpolizei eingegliedert, welche dem Reichsministerium des Innern untersteht. Auf diese Weise konnte die örtliche Befehlsgewalt unterwandert werden. Die Amtsvorsteher als örtliche Polizeibehörde übten die unmittelbare Oberhoheit aus. Amtsvorsteher Thorausch, der auch in Hänchen Pächter der hiesigen Jagd war, hat wohl immer alles in gegenseitigem Einvernehmen geregelt, so dass irgend welche politischen Auseinandersetzungen ausblieben. Neue Feuerwehruniformen im Schnitt der Wehrmachtsuniformen, Wehrmachtsstahlhelme mit abnehmbarem Nackenleder und das Zeichen der Feuerlöschpolizei am Oberarm der Uniformjacke demonstrieren auch äußerlich diese Zeitepoche. Dennoch lag es an den örtlichen Wehrkameraden und Verantwortlichen, in welchem Umfange sie sich durch die Parteiideologie beeinflussen ließen. Die Feuerwehr Hänchen beteiligt sich am Abriss der alten Ziegelei (Gelände der TKVB) in den Jahren 1934/35. Nicht ganz zum Nachteil der Wehr. Die Abrissfirma Schlorche hat die FFW zu dieser Zeit sehr unterstützt (Aussage von W. Jatzlauk). Aus alten Fotos vom Ziegeleiabriss hat Manfred Paulick die Namen der Feuerwehrkameraden dieser Zeit ermittelt. Der FFW Hänchen gehörten an: Alfred Paulieck - Wehrleiter Paul Fiedler, Wilhelm Reichmuth, Richard Gruß, Otto Lieschka, Erich Lieschka, Richard Mrosk, Arthur Günther, Adolf Burchardt, Kurt Meritz, Willi Noack, Richard Mloschk, Alfred Mloschk, Helmut Gabriel, Herbert Paulick, Hans Burchardt.

Eine neue Motorspritze TS-4 mit Hänger und ab 1939 ein Feuerwehr-Mannschaftswagen vom Typ HORCH vervollständigen die Ausrüstung der Wehr. Als Fahrer des Mannschaftswagens der Wehr fungieren die Kameraden Alfred Mloschk, Alfred Paulick, Robert Rochlitz, Werner Buder.

Am 1. September 1939 beginnt der II. Weltkrieg und trifft durch zunehmende Einberufungen die jungen und mittleren Jahrgänge der Feuerwehrkameraden. Gerhard Buder berichtet: In den Kriegsjahren bilden schließlich Alfred Paulick, Alfred Mloschk, Wilhelm Gottschar, Wilhelm Reichmuth und Herbert Paulick noch den Kern der Wehr . Ergänzt wird sie durch die Mitglieder der HJ- Gruppe (HJ = Hitlerjugend - Jugendorganisation der über 14-jährigen Jungen im Nationalsozialismus). Im Jahre 1941 leitet die Jugendfeuerwehr der HJ- Kameradschaftsführer Werner Buder.Weitere Mitglieder sind : Günter Mattusch, Horst Natusch, Helmut Reuchert, Max Falte, Heinz Kirst, Kurt Hannusch. Ab 1944 steht die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Kameradschaftsführer Gerhard Buder. Mitglieder sind: Hans Hannusch, Günther Jordan, Günther Schulze, Joachim Wolf, Harry Lange, Max Kubersky,. Diese Jugendfeuerwehr bestand bis Ende 1944

Ausbau und teilweise Verlegung und Verrohrung des “Hänchener Buschgrabens” im Dorfbereich in den Jahren 1941 bis 1944, diente neben der Entwässerung der Gemarkung, auch der Verbesserung der Löschwasserbereitstellung innerhalb des Dorfes, durch den Ausbau von Stauvorrichtungen und Saugstellen an der Dorfstrasse (heute Dorfbogen) und am ehemaligen Grundstück Mrosk am “Dammweg” (heute Lippsch, Weinbergstrasse) durch die Baufirma Adolf Howel aus Hänchen. Der Ausbau des Grabens erfolgte durch französische Kriegsgefangene, deren Lager sich in noch bestehenden Gebäuden der “Alten Ziegelei” befand.

Der II. Weltkrieg kehrt 1945 an seinen Ausgangspunkt zurück. Am 21./22. April 1945 besetzen Truppen der “Roten Armee” das Dorf Hänchen. Der Krieg war beendet mit vielen menschlichen und materiellen Verlusten. Das ging auch an der FFW Hänchen nicht spurlos vorüber. Der Feuerwehr- Mannschaftswagen Typ “Horch”, Motorspritze und viele andere Geräte wurden entwendet. Ein neuer Anfang wurde trotzdem gewagt, wie Gerhard Buder zu berichten weis. Kamerad Alfred Paulick stellte sich wieder an die Spitze der FFW. Die noch verbliebenen älteren Kameraden, unterstützt von den 14- und 15-jährigen Jungen wie: Manfred Paulick, Horst Günther, Siegfried Choschzick, Fritz Kattusch, Günther Lieschka bildeten den Kern für eine neue schlagkräftige FFW Hänchen. In den an das Dorf Hänchen angrenzenden Wäldern wurde die verstreut umherliegende Feuerwehrtechnik eingesammelt, darunter auch eine TS 8 . Diese wurde mit Unterstützung des Berufs-Feuerwehrmanns Max Buder wieder einsatzfähig gemacht, und bildete den materiellen Grundstock der FFW Hänchen für den Neubeginn nach dem Ende des II. Weltkrieges 1945.

Im II. Weltkriege ( 1939 - 1945 ) sind nachstehende Feuerwehrkameraden gefallen: Paul Fiedler, Arthur Günther, Willi Noack, Richard Mloschk, Helmut Gabriel, Herbert Rochlitz.

Sowjetische Beatzungszone (SBZ)
Deutschland wurde nach dem II. Weltkriege von den Alliierten Siegermächten in vier Besatzungszonen aufgeteilt, in denen Militärregierungen der Siegermächte die administrative Gewalt ausübten. Die installierte deutsche Verwaltung hatte die jeweiligen Befehle in die Tat umzusetzen. Guter Wille zum Wiederaufbau war überall vorhanden, doch die Realisierung der Vorhaben scheiterte zu oft am fehlenden Geld, wie Gerhard Buder zu berichten weis: 1946 : Planung und Bau eines Schlauchtrockenturmes aus Holz wurde von der Gemeinde und von der Leitung der FFW genehmigt. Der Holzeinschlag wurde von der Jugendgruppe der FFW per Hand im Gemeindewald durchgeführt, das Holz im Sägewerk geschnitten und im Park von Drathen gelagert. Da für die Weiterverarbeitung des Holzes für den Turm keine Gelder vorhanden waren, und auch keine Aussichten bestanden, wurde das Holz anderweitig verbraucht und somit alles verschleudert. Bei entsprechendem Anlass verstand man in der FFW Hänchen auch zu feiern. Gerhard Buder erinnert sich: Die Wehr bestand aus 60 Mitgliedern, davon 10 aktiven Kameraden und 50 passiven Kameraden. 1946 wurde das 65. Jubiläum der FFW Hänchen in der Gaststätte gefeiert. 130 Personen waren anwesend, unter anderem der Kamerad Bergte von der Feuerwehr des Kreises Cottbus

Der Befehl 201 der SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland - Militäregierung) verfügte, dass alle ehemaligen NSDAP- Mitglieder (NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und Angehörige abhängiger Organisationen, aus entsprechenden Vereinigungen zu entfernen sind. In der Folge fand dann eine sogenannte “Entnazifizierung” vor eigens dafür geschaffenen kreislichen Kommissionen statt. Die örtlichen Behörden hatten die dafür in Frage kommenden Personen listenmässig zu erfassen , und an die Kreientnazifizierungs- Kommission zu melden. Diese lud dann zur individuellen Aussprache ein und erteilte den sogenannten “Persilschein” oder auch nicht. Wer etwas zu befürchten hatte, war jedoch schon lange in die “Westzonen” ausgewandert. Die Feuerwehren als Bestandteil der Feuerlöschpolizei fielen in die vorgenannten Kategorien, und so machte dieser Befehl auch vor der FFW Hänchen keinen Halt. Gerhard Buder erinnert sich: Im Herbst 1947 kam der Befehl von der sowjetischen Kommandatur, dass alle Parteimitglieder der NSDAP aus der Feuerwehr zu entfernen sind. Die darauf folgende Hauptversammlung hat ein großes Aufsehen herbeigeführt und das Ende vom Lied war, dass die Kasse bis auf einen Rest, was der Jugendgruppe überlassen wurde und dem Neuanfang dienen sollte, auf den Kopf gehauen wurde. Welche personellen Konsequenzen diese Aktion für die Hänchener Wehr hatte, ist nicht überliefert. Der folgende Hinweis von G. Buder könnte jedoch das Ergebnis der vorher beschriebenen Aktion sein. Ende des Jahres 1947 wurde die Wehr unter Leitung von Willy Schulze als neuer Wehrführer neu aufgestellt. Folgende Kameraden bildeten die neue Wehr: Willy Schulze, Wehrführer; Manfred Paulick, Horst Günther, Siegfried Choschzick, Fritz Kattusch, Günther Lieschka, Gerhard Buder, Heinz Schaller, Hans Wollnig.

“ Die Feuerwehr - Dein Freund und Helfer !” Dieser Slogan hatte sich schon sehr frühzeitig als Motto für den Einsatz der Kameraden der Feuerwehr für die vielfältigsten kommunalen Aufgaben herausgestellt. So auch im Jahre 1946/47.Gerhard Buder schreibt hierzu: Aufruf vom Rat des Kreises an die Einwohner von Hänchen zum Beladen von zwei Waggon mit Ziegelsteinen auf dem Bahnhof Leuthen für den Aufbau von Berlin. Die Steine wurden von der Ziegelei Hänchen-Annahof gestellt. Da auf Grund des schlechten Wetters (strömender Regen) kein Mensch bereit war und keiner anwesend war, wurde die Feuerwehr alarmiert und mit den bereitgestellten Fahrzeugen zum Bahnhof Leuthen gebracht, und nach 12 bis 14 Stunden Arbeit waren die Waggon fertig beladen - ohne Essen und Trinken - vollständig am Ende der Kräfte. Es waren nur die jungen Kameraden der Wehr im Einsatz. Berlin hatte also schon recht frühzeitig eine Sonderstellung, was sich dann in der DDR noch erheblich vervielfacht hat.

Finanzielle Mittel für die notwendige Erneuerung der Dienstbekleidung der Wehrangehörigen und besondere kleinere Ausrüstungsgegenstände standen nur in bescheidenem Maße zur Verfügung. Das hat sich in den Planwirtschaftsjahren zwischen 1949 und 1989 nicht grundsätzlich geändert. Also mußte man sich etwas einfallen lassen. G. Buder berichtet aus dem Jahre 1948: Zu erwähnen ist auch, dass für die benötigte Dienstbekleidung der Wehr keine Gelder vorhanden waren. Daraufhin haben die Kameraden der FFW die Verpflichtung übernommen, die anstehenden Wegearbeiten zu übernehmen, um von dem Erlös die Dienstbekleidung beschaffen zu können. Und alles per Hand und Schaufel!

Die wendische Fastnacht - verbunden mit dem Zampern - , durch die FFW als alte Tradition bewahrt, brachte und bringt zusätzliche Einnahmen für die Kasse der FFW. Sie wurden und werden vornehmlich für die Gestaltung geselliger Zusammenkünfte und Gesellschaftsfahrten genutzt.

Bürgermeister der Gemeinde Hänchen während dieser Zeit waren: Adolf Howel Werner Mönch Erwin Förster, Kl. Gaglow

Deutsche Demokratische Republik - 1949 bis 1989
Die logische Folge der Überführung der drei Besatzungszonen Westdeutshlands in den Staat “Bundesrepublik Deutschland” mit Hilfe der westlichen Besatzungsmächte, war die Gründung des 2. Deutschen Staates auf dem Territorium der Sowjetischen Besatzungszone - der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 . Im Jahre 1952 wurden die bis dahin wieder existierenden ehemaligen Länder, wie Brandenburg, Sachsen u.a. aufgelöst und an ihre Stelle Verwaltungsbezirke, die wesentlich kleiner und damit überschaubarer waren als die Länder, installiert. Das große Vorbild war die Sowjetunion, die Räterepublik. Die schon vorhandenen Landkreise und Gemeinden blieben bestehen. Die Verwaltungsstruktur aber war der “demokratische Zentralismus”, d.h. was in der obersten Führungsebene beschlossen wurde, war bis in die kleinste Gemeinde durchzusetzen. Die Bürgermeister stammten zum großen Teil nicht mehr aus dem Dorfe, sondern wurden von den Kreisorganen mit Abstimmung der SED- Kreisleitung ausgewählt und dem örtlichen Organ (Gemeindevertretung) zur Bestätigung vorgeschlagen. Der durchgehende Machteinfluß war somit sichergestellt. Im finanziellen Bereich der Gemeinde wirkte die “sozialistische” Planwirtschaft. Alle örtlichen Steuereinnahmen wurden an den zentralen Finanzhaushalt abgeführt. Aus diesem erhielt dann die Gemeinde ihre jährlichen finanziellen Zuwendungen, die im Haushaltsplan festgesetzt waren. Zusätzliche investive Maßnahmen waren nur im Rahmen des NAW (Nationales Aufbauwerk ) möglich. Das heißt: Baumaßnahmen ohne Inanspruchnahme von staatlichen Fonds realisieren. Also Material aus Zusatzplanbeständen beschaffen, keine Inanspruchnahme von bilanzierten Baukapazitäten, keine staatlichen Kredite. So haben Bürger mit Hilfe von örtlichen Handwerkern beachtliche Werte geschaffen und dafür die “Aufbaunadel” und eine Geldprämie erhalten. Unter diesen Voraussetzungen wurden wesentliche Objekte zur Verbesserung der Infrastruktur der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Hänchen geschaffen, wobei die Kameraden der Wehr die Hauptlast zu tragen hatten. G. Buder führt folgende “NAW - Maßnahmen an:

1952: Bau eines Feuerlöschbrunnens in der “Neuen Siedlung”.

1962/65: Bau des Schlauchtrockenturmes (Steigerturm) am Spritzenhaus.

1969: Bau eines Gerätehauses in der “Neuen Siedlung”.

19...: Umbau des Gerätehauses im Dorfzentrum.

1975: Bau der Löschwasserzisterne im Dorfzentrum zur Verbesserung der Löschwasserbereitstellung .

Der Feuerlöschgraben (Hänchener Buschgraben) hatte infolge der Braunkohletagebaue im südlichen Kreisgebiet unter stark verminderter Wasserführung zu leiden. Ebenso sank der Grundwasserstand und beeinflusste die Leistungsfähigkeit der Feuerlöschbrunnen negativ. Zur Verbesserung der Schlagkraft der FFW war die weitere Motorisierung eine unabdingbare Notwendigkeit. Ein 8-Zylinder “Horch-Sport” bildete die Grundlage für den Aufbau eines Feuerwehrmannschaftswagens im Jahre 1958. Helmut Mulka hat sich um dieses Fahrzeug verdient gemacht. Testfahrten auf der Autobahn ergaben mögliche Geschwindigkeiten von über 120 km/h. Dieses Kraftfahrzeug wurde ebenfalls im NAW auf- und umgebaut. Als weitere wertvolle Ausrüstungen erhielt die Wehr ein Notstromaggregat und 2 Scheinwerfer.

In den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde auch in der FFW Hänchen der Feuerwehrkampfsport gepflegt. Der Wettkampfplatz mit entsprechenden Hindernissen befand sich auf der “Pieske”, wie alte Fotos von Gerhard Buder beweisen.

Das Jahr 1971 war Anlass, das 70. Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen würdig zu begehen. Eine Festveranstaltung fand im Park des ehemaligen Gutshauses von Drahten statt (seit 1941 Gemeindeeigentum). Der Ortsparteisekretär der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) Hans Joppe hielt die Festansprache. Bürgermeister Erwin Förster (SED) zeichnete ehemalige langjährige Feuerwehrkameraden aus, und zwar: Alfred Paulick, Wilhelm Reichmuth, Willi Wojte, Wilhelm Gottschar, Otto Lieschka, Alfred Mloschk, Richard Mrosk. Der wieder aktive Hänchener Gesangverein (Gemischter Chor), unter der Leitung von Hans Bogh,Kolkwitz umrahmte die Feier musikalisch. Ein zünftiger “Feuerwehrball” bildete den Abschluss des “runden” Jubiläums.

Fehlende Ersatzteile führten zur verminderten Einsatzfähigkeit des Mannschaftswagens vom Typ “Horch-Eigenbau”. Ein anderes Fahrzeug Typ “Opel-Blitz” von der FFW Branitz wurde mit Unterstützung des Genossen Schirm (Abt. Inneres ,Rat des Kreises Cottbus-Land) herbeigeschafft. Den fehlenden Kfz-Brief besorgte die gleichnamige Dienststelle. Dieses Fahrzeug tat seinen Dienst bis zum Jahre 1988.

Die alte Handdruckspritze aus dem Gründungsjahr der FFW Hänchen, sowie die fahrbare Schlauchhaspel, hatten die Kriegswirren 1945 nahezu unbeschadet überstanden. Sie bildeten den Grundstock für die “AG (Arbeitsgemeinschaft) Feuerwehrhistorik Hänchen” unter der Leitung von Bodo Stellmacher. Diese AG war im Kulturbund (KB) integriert, weil der offizielle staatliche Brandschutz mit der Historie der Feuerwehr nichts zu tun haben wollte und auch wohl nicht konnte. Aber und auch fertigen ein wachsames “Auge” war doch von Nöten, daher Kulturbund! Wachsame Augen und Ohren gab es auch außerdem in der Wehr, wie mancher Kamerad dies ebenfalls erfahren musste. Im Stillen haben viele Feuerwehren ihre alte Technik liebevoll gepflegt, um sie der Nachwelt zu erhalten. Dies sollte anlässlich des 1. Feuerwehr-Oldtimer-Treffens am 31. August 1986 in Hänchen offenbar werden. Anlass war das 85-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen. Aus den damaligen Bezirken Cottbus, Potsdam, Frankfurt/O und Dresden waren Feuerwehrkameraden mit ihrer liebevoll gepflegten Alttechnik angereist. Sie stellten sie zur Schau und führten in historischen Uniformen Feuerlöschübungen vor. Das war für die Gemeinde Hänchen und ihre Freiwillige Feuerwehr ein überwältigendes Ereignis und wird sich wohl nicht mehr wiederholen. Besonderen Anteil am Zustandekommen dieses Oldtimertreffens haben Bodo Stellmacher und Jürgen Mönch und ihre Kameraden der FFW gehabt. Das damalige 85-jährige Feuerwehrjubiläum war auch Anlass der Fahneneinführung - Fahnenweihe durfte man nicht sagen - der FFW Hänchen. Dies fand mit eingerollter Fahne statt; denn die Aufschrift der Fahne: “Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr” - passte nicht in die “real existierende sozialistische Gesellschaftsordnung”. Herr Stodian aus Dahlitz hat diese Fahne entworfen und auch fertigen lassen. Eigentlich sollte sie auch ein Stück Feuerwehrhistorie dokumentieren. Bodo Stellmacher hat eine umfangreiche Bilddokumentation des Oldtimertreffens, die in Auszügen diesem Beitrag beigefügt werden sollte, um auch den künftigen Generationen verfügbar zu sein.

Die LR (Lausitzer Rundschau) Tageszeitung der SED im Bezirk Cottbus , hat das Oldtimertreffen in Hänchen ausführlich gewürdigt (siehe Anhang).

Ein neues Feuerlöschfahrzeug aus DDR- Produktion erhielt die FFW Hänchen im Jahre 1988. Es war ein Mannschaftswagen vom Typ “Barkas - B 1000, der auch den Anhänger mit der TS 8 mitführen konnte. Die Leitungsstrukturen der Feuerwehren in der DDR waren ebenfalls zentralistisch aufgebaut. Bei der Verwaltung des Landkreises - Rat des Kreises - war im Bereich Inneres das Sachgebiet Feuerwehr angesiedelt. Es verfügte auch über die Finanzmittel, die den Gemeinden zur Unterhaltung der örtlichen Feuerwehren über die Gemeinde- Haushaltspläne jährlich zugeteilt wurden. Gleichfalls erfolgte die Fahrzeugzuteilung über diese Einrichtung. Ähnlich der früheren Amtsvorsteherbezirke erfolgte Mitte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts die Bildung sogenannter “Wirkungsbereiche” der Freiwilligen Feuerwehren. Sie dienten vornehmlich der Schulung und Überprüfung der örtlichen Feuerwehren. Mitglieder dieser Einrichtung waren die örtlichen Feuerwehrleitungen. Die Wirkungsbereichsleitung wurde unter Einflussnahme der kreislichen Organe bestimmt. Die FFW Hänchen war folgenden Wirkungsbereichen nacheinander zugeordnet: Groß-Ossnig - Groß-Gaglow - Kolkwitz. Ende der 70iger/ Anfang der 80iger Jahre des 20. Jahrhunderts werden die örtlichen Feuerwehrsirenen auf Funksteuerung umgestellt, und im Ernstfalle durch die Leitstelle in Cottbus ausgelöst. Handauslösung ist aber dennoch möglich.

In der DDR wird eine eigene neue Organisation “Zivilverteidigung” gebildet. Ihre Aufgaben ähneln sehr stark dem Luftschutz des III. Reiches. Diese Organisation ist auch in den Gemeinden tätig. Zu der Hänchener Gruppe zählen u.a. Helmut Mulka, Rolf Rückmann, Konrad Srauß. Sie werden auch unter den Bedingungen chemischen und radioaktiven Kampfstoffeinsatzes ausgebildet

In den Freiwilligen Feuerwehren wird in diesem Zeitraum verstärkt auf die Bildung weiblicher Löschgruppen gedrängt. Auch in Hänchen ist eine derartige Einheit gebildet wurden, der vornehmlich die Ehefrauen der Feuerwehrkameraden angehörten. Alle diese Maßnahmen deuteten auf mögliche militärische Auseinandersetzungen der damaligen Machtblöcke NATO einerseits und “Warschauer Pakt” andererseits hin. Die Vernunft hat gesiegt und uns dieses mit all seinen verheerenden Folgen erspart. Die Kriegsereignisse der Jahre 1939 bis 1945 sind uns allen, die das miterlebt haben, noch in starker Erinnerung.

Bürgermeister 1949 bis 1989

Erwin Förster - Kl. Gaglow

Uwe Reymann - Hänchen

Dieter Lehradt Hänchen

Lieselotte Kuba Cottbus



Die FFW Hänchen ab 1990 (Sollte von der jüngeren Generation vervollständigt werden.)

Wehrführer der FFW Hänchen

Vor 1901 der jeweilige Gemeindevorsteher
Von 1901 bis 1920 Wilhelm Choschzick
“ 1920 bis 1938 Alfred Paulick
“ 1938 bis 1940 Richard Mloschk
“ 1940 bis 1947 Alfred Paulick
“ 1947 bis 1949 Willy Schulze
“ 1949 bis 1984 Manfred Paulick
“ 1984 bis Jürgen Mönch



Liebe Feuerwehrkameraden,
Meine Damen und Herren

Der Anlass unseres heutigen Beisammenseins ist der 90. Jahrestag der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in unserer Gemeinde Hänchen. In neun Jahrzehnten haben drei Generationen Hänchener Bürger den Gemeinnutz vor den Eigennutz gestellt und sich zur Aufgabe gemacht, das Hab und Gut der Einwohner von Hänchen vor Brandgefahren zu schützen oder Brandschäden so gering wie möglich zu halten, getreu des Wahlspruches der Wehr:“ Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten”.

In dieser, für unser deutsches Volk so geschichtsträchtigen Zeit, haben wir zwei Kriege mit allen ihren Folgen, auch für die Wehr, über uns ergehen lassen müssen. Das Kaiserreich wich der Weimarer Republik. Darauf folgte das “1000-jährige Reich” Adolf Hitler`s, das nur 12 Jahre dauerte und mit der größten Niederlage unseres Landes endete, und viel Leid über die Völker Europas und auch unser Volk brachte. Deutschland wurde unter den Siegermächten dieses Krieges in vier Besatzungszonen aufgeteilt, und es vollzogen sich in ihnen die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Entwicklungen. Uns - östlich der Elbe hatte es besonders getroffen. Wir wurden zum Exerzierfeld des Aufbaues des “real existierenden Sozialismus” auf deutschem Boden auserkoren,unter der Losung: “Alles für das Volk!!” Die Praxis haben wir kennen gelernt. Vierzig Jahre hat es gedauert - mehr als nur eine Menschengeneration. Das Volk hat sich davon befreit. Die Generation dieser Epoche, die Nachkriegsgeneration, hatte nach dem Ende des II. Weltkrieges Hoffnungen auf eine bessere Zukunft und packte beim schweren Wiederaufbau tatkräftig zu. Unter vielen Schwierigkeiten und Mühen wurde das Gemeinwohl gestaltet. Die Ergebnisse blieben bescheiden. Diese Generation, das sind die Kameraden, die heute zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahre stehen. Und nun fangen sie wieder an - oder stehen im sogenannten Vorruhestand - werden nicht mehr gebraucht. 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hänchen sind somit auch 9 Jahrzehnte menschlicher Schicksale. Sie sind aber auch 9 Jahrzehnte echte Kameradschaft mit vielen Erlebnissen aus dem Dorfleben und der gemeinsam verbrachten Zeit mit den Feuerwehrkameraden. Nachdem der Hänchener Spiel- und Turnverein, der Gesangverein, und auch der Kriegerverein das Gemeindeleben nicht mehr bereicherten, war es dieFreiwillige Feuerwehr, die den alten Dorffesten, wie Fastnacht und Kirmis die Treue hielt und als Organisator die treibende Kraft war.Auftrieb im Gemeindeleben und in der Feuerwehr brachte die Arbeitsgemeinschaft “Feuerwehrhistorik“ unter der tatkräftigenLeitung von Bodo Stellmacher.Ich möchte hoffen , dass dies alles uns allen noch lange erhalten bleibt und weitere Förderung findet, sobald sich die wirtschaftlichen Verhältnisse im kommunalen Bereich verbessert haben werden.Die Freiwillige Feuerwehr wird in der Kommune immer ein offenes Ohr für ihre Probleme finden.Für das neue Jahrzehnt wünsche ich den Kameraden der Wehr viel Gesundheit, viel Glück, und wenig ernsthafte Einsätze.

Danke

Ansprache gehalten im Jahre 1991 zur Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen. Dr. Ulrich Noack - Bürgermeister.